Corporate Design und Website aus einer Hand
Ein Corporate Design ist mehr als ein Logo: Wortmarke, Farbsatz, Typografie, Raster und Abstände — und die Anwendung dieser Regeln auf Website, Papier und Signatur. Ob es das wirklich ist oder nur ein hübsches Bild, zeigt sich daran, ob dieselben Regeln auch auf einer zweiten, ganz anderen Seite noch tragen.
Die Referenz sehen Sie gerade
Kein Text über Design ersetzt den Blick auf das Original. Digitalbucht zeigt die eigene Arbeit an drei nachprüfbaren, gleichzeitig laufenden Marken:
| Marke | Rolle im System | Was sie belegt |
|---|---|---|
| holzbucht.de | Handwerksmarke, hell | Warmes Papier-Weiß, Tinte-Dunkel, Akzent Amber |
| digitalbucht.de (diese Seite) | Technikmarke, dunkel | Tiefes Anthrazit, helle Tinte, Akzent Cyan |
| roadfitter.de | eigenständige Produktmarke | Eigenes Stahlblau-Verlaufssystem, bewusst nicht aus dem Bucht-Baukasten |
Kernaussage in Worten: zwei Marken, ein Bauplan. Holzbucht und Digitalbucht teilen dasselbe Typografie-System, dieselben Layout-Primitive, dieselbe Sektionsstaffelung und dieselbe Haarlinien-Logik. Unterschiedlich ist nur der Farbsatz — ein einziger Token-Block je Marke. Genau das ist ein Corporate Design: nicht ein Logo, sondern ein Satz Regeln, der zwei völlig verschiedene Auftritte trägt, ohne dass man beide neu bauen muss. RoadFitter steht daneben als Gegenprobe: eine Produktmarke, die bewusst nicht aussieht wie die Muttermarke, weil sie es nicht soll. Ergänzend dazu die Oberflächen der eigenen veröffentlichten Apps.
Das sind eigene Marken, keine Kundenprojekte — Sie sehen, was hier entsteht, bevor Sie etwas beauftragen.
digitalbucht.de — diese Seite · holzbucht.de ↗ · roadfitter.de ↗
Was in einem Corporate Design steckt — und was nicht
Drin ist:
- Wortmarke bzw. Logo in den nötigen Varianten
- Farbsatz mit Kontrastprüfung
- Schriftwahl und Größenskala
- Raster und Abstände
- Anwendung auf Website, Signatur, Rechnung und Angebot
Nicht drin ist:
- Werbekampagne
- Fotoproduktion
- Messebau
- Markenanmeldung und alles rechtlich Bindende dazu
Ehrliche Abgrenzung statt Allmachtsversprechen: Ein Corporate Design legt die Regeln fest, es ersetzt keine Werbeagentur und keine Anwältin.
Was Corporate Design kostet
Ein vollständiges Corporate Design — Logo, Farbsystem, Typografie und Styleguide — kostet nach recherchierten Marktpreisen meist zwischen 2.000 und 8.000 € netto. Ein reines Logo-Design ohne System liegt darunter, meist bei 500 bis 3.000 € netto. Freelancer bewegen sich in dieser Spanne tendenziell im unteren, Agenturen im oberen Bereich — eine belastbare Trennschärfe zwischen beiden gibt die Marktrecherche nicht her. Das sind Markteinordnungen, keine Digitalbucht-Preise: Der eigene Umfang und Preis stehen im Erstgespräch.
Grundlage: Georg Lösch, Konzept + Design (Regensburg), Grafikdesign-Kostenüberblick, Stand Juli 2026, geprüft 21. August 2026.
Geschäftsausstattung: was tatsächlich gebraucht wird
Für einen Kleinbetrieb sind das in der Regel vier Dateien, nicht vierzig: Visitenkarte, Briefbogen, eine Vorlage für Angebot und Rechnung, dazu eine E-Mail-Signatur, die zum Farbsystem passt. Ein einfacher Basis-Entwurf für Visitenkarte und Briefbogen beginnt am Markt bei rund 300 € netto, ein vollständiges Set inklusive Vorlagen meist bei 400 bis 1.000 € netto — je nach Anzahl der Anwendungen.
Grundlage: Simone Bürger, Grafikdesign (Basis-Entwurf Visitenkarte + Briefbogen), sowie Georg Lösch, Konzept + Design, Stand 2026, geprüft 21. August 2026.
Diese Spannen sind Preise von Design-Agenturen und Studio-Teams: mit eigener Projektleitung, mit Abstimmungsschichten zwischen Beratung, Entwurf und Umsetzung, mit Büro-Overhead und Marge auf jeder Stufe. Jede dieser Schichten kostet mit — unabhängig davon, wie viele Entwürfe am Ende tatsächlich entstehen.
Warum ein Ein-Mann-Betrieb strukturell günstiger anbieten kann
Genau diese Zwischenschichten fehlen bei Digitalbucht — nicht aus Prinzip, sondern weil es niemanden gibt, der sie sonst besetzen müsste: Wer die Anfrage liest, entwirft auch das Logo, wählt auch die Schrift und baut auch die Website damit. Keine Übergabe zwischen Beratung, Entwurf und Umsetzung, bei der etwas verloren geht oder neu abgestimmt werden muss.
Die Referenz dafür sieht man gerade selbst: Die drei Marken aus der Tabelle oben — Holzbucht, Digitalbucht, RoadFitter — sind eigene, laufende Marken, von derselben Person entworfen, programmiert und seither gepflegt, keine Kundenprojekte.
Dazu gehört, was hier nicht nachträglich berechnet wird: Alle Dateien in den benötigten Formaten — Vektor, Screen, Druck — sind Teil des Preises, kein Aufpreis. Das fertige Design gehört nach Projektabschluss vollständig Ihnen.
Das ist kein Urteil über Agenturen — bei einem umfangreichen Markenrelaunch mit mehreren Gewerken gleichzeitig, etwa Fotoproduktion, Kampagne und Messebau parallel, ist ein Team im Vorteil. Bei einem einzelnen Corporate-Design-Paket ist es eine strukturelle Ersparnis, die deutlich unter diesen Marktspannen liegt und bei gleicher oder besserer Qualität ankommt.
Warum Design und Technik hier zusammenfallen
Der Farbsatz wird nicht an die Website übergeben, er ist die Website: aus den Tokens werden CSS-Variablen, die Schriften liegen lokal auf dem eigenen Server, es gibt kein zugekauftes Theme, das später im Weg steht. Wer Apps und IT-Systeme baut, baut die Seite dazu ohne Übergabeverlust — es gibt keine Übergabe. „Es läuft alles bei mir zusammen“, sagt Emil Deak dazu — kein Designer, der an einen Entwickler übergibt, keine zwei Rechnungen für ein Ergebnis. Wie eine Website dabei technisch entsteht und was das kostet, steht auf der Seite zu was eine Website kostet. Digitalbucht arbeitet vor Ort in Wülfrath und im Rheinland, remote im gesamten deutschsprachigen Raum.
Website-Relaunch: wann er sich lohnt — und wann nicht
Ein Relaunch scheitert selten am Design und meistens daran, dass er als reines Design-Projekt behandelt wird. Alte URLs, die plötzlich ins Leere laufen, fehlende Weiterleitungen und bestehende Rankings, die über Nacht verschwinden, sind der eigentliche Aufwand — nicht die neue Farbe.
Ein Relaunch lohnt sich, wenn das bestehende Design die Leistungen nicht mehr abbildet, wenn die Seite auf dem Handy sichtbar kämpft oder wenn zwei gewachsene Auftritte inzwischen unterschiedlich aussehen, obwohl sie zusammengehören. Er lohnt sich nicht, wenn eine Seite eigentlich nur neue Inhalte braucht — dafür reicht oft eine Überarbeitung statt eines kompletten Neubaus.
Digitalbucht ist das Einzelunternehmen von Emil Deak aus Wülfrath. Kein Team, keine Agentur, keine Zwischenschicht — das ist der Grund für kurze Wege und zugleich die Grenze dessen, was parallel möglich ist.
Häufige Fragen
Was gehört alles zu einem Corporate Design?
Wortmarke bzw. Logo in den nötigen Varianten, ein geprüfter Farbsatz, Schriftwahl und Größenskala, Raster und Abstände sowie die Anwendung auf Website, Signatur, Rechnung und Angebot — siehe den Abschnitt oben.
Was kostet ein Logo mit Geschäftsausstattung?
Nach recherchierten Marktpreisen meist zwischen 500 und 3.000 € für das Logo, dazu 400 bis 1.000 € für eine vollständige Geschäftsausstattung — siehe „Was Corporate Design kostet“ oben.
Brauche ich ein Corporate Design, wenn ich nur eine Website will?
Nein, zwingend nicht — aber ohne einen Mindestsatz an Farb- und Schriftregeln wirkt jede neue Unterseite wie ein Zufallsfund. Was eine Website allein kostet, steht auf der Seite zu was eine Website kostet.
Können Sie ein bestehendes Logo weiterverwenden?
Ja — ein bestehendes Logo lässt sich in ein neues Farb- und Schriftsystem einbetten, wenn es tragfähig ist. Ob das der Fall ist, zeigt sich im Erstgespräch.
Melden Sie das Logo auch als Marke an?
Nein. Eine Markenanmeldung ist Rechtsberatung und gehört zu einer Anwältin oder einem Anwalt. Eine Recherche vorab, ob ein Name überhaupt frei aussieht, gehört zur Sorgfalt und wird gemacht — aber ohne Rechtsrat, ohne Erfolgszusage, ohne Gebührenangabe.
Weiter: Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Stand: august 2026
Beschreiben Sie den Markenauftritt. Wir schätzen ihn ab.
Ganz ohne Verpflichtung als erster Schritt. Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags.